Road to Roth – wie alles begann

Nachdem ich das Glück hatte und regulär an einen der begehrten Startplätze für Roth zu gelangen, gab es „leider“ kein zurück mehr.
Dies war am 27.07.2016, also nicht mehr ganz 1 Jahr zur Vorbereitung. Als nächstes wollte ich eine Unterkunft reservieren, auch wenn ich nur 130km Anfahrt habe wollte ich mir dadurch den Stress ersparen. Aber es waren doch schon einige Hotels ausgebucht. Etwas außerhalb habe ich dann noch ein Zimmer bekommen, das ich am 25.08. also 11 Monate vorher reservierte.
Als nächste Hausaufgabe mußte ein vernünftiges Rad (n+1) her, also ein Zeitfahrrad. Nachdem ich mit dem Aerorad von Canyon gute Erfahrung gemacht hatte, entschied ich mich für die kleine Version des Zeitfahrboliden von Canyon, also das Speedmax CF 8.0. Nach der Bestellung entschied ich mich jedoch spontan für den Zeitrahmen vom emwee-bikes.de. Kurzerhand wurde die Bestellung bei Canyon storniert und der Rahmen bei emwee-bikes geordert. Den ich dann über den Winter mit einer Shimano Di2 ausrüsten wollte. Der am 9.9.2016 bestellte Rahmen wurde mit einer Lieferfrist von 4-6 Wochen angegeben. Bekommen habe ich den Rahmen dann am 9.11.2016, also 8 Wochen später. Der Aufbau stellte keine großen Hürden da. Somit konnte ich im Dezember 2016 noch zum Bike Fitter in das Radlabor nach München fahren. Dort stellte sich dann doch heraus das der Rahmen ganz schön lang baut. Eine Rahmengröße kleiner wäre aber   

auch keine Möglichkeit gewesen, da ich sonst eine zu große Überhöhung fahren müsste. Somit wurde der Sattel so weit wie möglich nach vorne gestellt. Um mich schon einmal an das Rad zu gewöhnen absolvierte ich die ein und andere Einheit auf der Rolle damit. Es ist doch eine andere Geometrie wie auf dem Rennrad. Die Eingewöhnung wird doch etwas länger dauern und ich muss wohl auch mehrere Einheit draußen damit fahren. Am 25. Februar war es dann soweit, ich wollte zum ersten mal das Rad ausführen. Ich fühlte mich wie das erste mal auf einen Rad, das ganze war ziemlich wackelig. Es wird doch eine gewisse Grundgeschwindigkeit benötigt.

Um mich auf diese Ereignis auch richtig vorzubereiten, meldete ich mich bei mygoal für einen Triathlon Trainingsplan an. Nach dem ersten Telefonat mit der Trainerin Anke, hielt ich kurze Zeit später meinen Trainingsplan in der Hand. Ich war am Anfang doch etwas verwundert über die kurzen Trainingseinheiten, da war ich von Greif anderes gewöhnt. Aber schließlich wird hier auch jeden Tag trainiert. Da bleibt nicht viel Zeit für die Regeneration. Ab sofort heißt es nun Trainieren was das Zeug hält, was in der Woche 8-15 Trainingsstunden bedeutet. Auch an meiner mäßigen Schwimmperformance wollte ich arbeiten und was Sebastian Kinele geholfen hat, sollte für mich doch auch reichen 😉 Also meldete mich bei Jan Wolfgarten unter swimazing zu einem 2-Tages Seminar an. Erschreckende Unterwasseraufnahmen zeigten das Desaster, hier hilft leider nur Technik, Technik, Technik üben. Um nichts den Zufall zu überlassen, wollte ich auch mein eigenes Körpergewicht etwas reduzieren. Also wurde von 82kg auf 75kg abgespeckt. Was sich sofort in den Laufleistungen wiederspiegelte. Bei der Ismaninger Winterlaufserie knackte ich eine Bestzeit nach der anderen. Im Februar stand noch mein 2 jährliches Checkup beim Arzt an, das ich wieder in der TUM absolvierte. Dieses mal mit einem Belastungstest auf dem Rad. Im Vergleich mit anderen Schnellkraft,- Kraft- und Spielsportlern in meiner Altersgruppe erreichte ich 100. Prozent. D.h. es war keiner besser als ich 😉 Somit scheint das Training nicht allzu falsch zu sein. Als nächster Test steht in 2 Wochen am 25.3. ein Testlauf über 30km an und am 7.5. ein Duathlon an. Vielen Dank wer bis hier durchgehalten hat. Ich hoffe in Zukunft wieder öfters von meinem Weg nach Roth berichten zu können.

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